Politiker aller Parteien unterstützen die Flaggenaktion

(jeweils alphabetisch geordnet)

2010 - Deutschland

Sabine Bätzing, MdB (SPD)

Der 10. März ist der Tag, an dem wir Flagge für Tibet zeigen. Dabei geht es an diesem Tag nicht bloß um Tibet und die Rettung der tibetischen Kultur, Sprache, Religion und vielem mehr. Es geht darum Flagge zu zeigen für freiheitliche Rechte auf der ganzen Welt. Wenn wir tolerieren, dass Repressalien wie in Tibet vorkommen, dann kapitulieren wir vor unseren eigenen Vorstellungen von Demokratie und Menschenrechten. Wir müssen dafür eintreten, dass die Grundrechte der Menschen auf der ganzen Welt eingehalten werden. Vor zwei Jahren habe ich in meinem Wahlkreis einen Tibet-Gesprächskreis gegründet, der sich wachsenden Interesses erfreut. Im letzten Jahr hat noch keine Verwaltung am 10. März die Flagge gehisst. In diesem Jahr sind es schon fünf Verbandsgemeinden und eine Kreisverwaltung. Außerdem führen wir einen Tibettag durch, an dem wir der Öffentlichkeit nahe bringen wollen, welche kulturellen Werte dort in Gefahr sind. Ich wünsche mir, dass das öffentliche Bewusstsein durch den Flaggentag am 10. März gestärkt wird und sich mehr Menschen um die Problematik in Tibet aber auch um die generellen Freiheitsrechte kümmern.

Dr. Bijan Djir-Sarai, MdB (FDP)

Am 10. März jährt sich bereits zum 51. Mal der Tag, an dem die Tibeter der Welt gezeigt haben, was es heißt, für bürgerliche und politische Rechte zu kämpfen. Sie haben sich für einen friedlichen Weg zur Erreichung ihrer Ziele von Selbstbestimmung, Menschenrechten und Demokratie entschieden. Die bemerkenswerte Willensstärke der Tibeter verblasst nicht.
Viel zu oft fallen solche Missstände dem allgemeinen Vergessen anheim. Um dies zu verhindern und die Kraft der Tibeter zu würdigen und zu unterstützen rufe auch ich dazu auf ein Symbol zu setzten und Flagge zu zeigen für Tibet.

Dr. Wolfgang Gerhardt, MdB (FDP)

Die Tibetfrage bleibt auf der internationalen Politikagenda. Dabei geht es nicht um Separatismus und Abspaltung Tibets von China. Es geht um einen ernsthaften Dialog, die Bereitschaft der jeweils anderen Seite zuzuhören und klar und unmissverständlich um den Respekt vor Minderheitenrechten. Der 51. Jahrestag des tibetischen Aufstandes sollte Anlass sein von der großen und wichtigen Volksrepublik China zu erwarten, dass sie für den Erhalt der Identität, der Sprache, der Religion und der Kultur der Tibeter Platz hat. Das ist wirklich nicht zu viel verlangt.

Holger Haibach, MdB (CDU/CSU)

Seit 51 Jahren erfahren die Tibeter Repressionen gegenüber der Ausübung ihrer Religion sowie ihrer Sprache und der eigenen Kultur. Es ist nicht hinnehmbar, dass ihnen seit nunmehr über einem halben Jahrhundert ihr Selbstbestimmungsrecht verweigert wird. Der Druck durch die Öffentlichkeit muss intensiviert und dabei nicht auf wirtschaftliche  Abhängigkeiten geachtet werden. Die Grundrechte des Menschen sind unantastbar
Wahrung sollte das höchste Gut sein.
Ich wünsche dem tibetischen Volk, dass es weiterhin die Kraft findet laut aber friedlich auf seine Situation aufmerksam zu machen und dabei immer mehr weltweites Gehör findet. Der transnationale, grenzüberschreitende Konsens über das Recht auf Selbstbestimmung des tibetischen Volkes muss auch von der chinesischen Regierung respektiert werden.
Der Empfang des Dalai Lama durch US-Präsident Barack Obama war ein guter Start in das neue Jahr für die Stärkung des weltweiten Bewusstseins der Unrechtsituation in Tibet. In Gedenken an den tibetischen Aufstand vor 51 Jahren verbleibe ich mit freundlichen Grüßen.

Frank Heinrich, MdB (CDU/CSU)

Menschen brauchen Vorbilder. Vorbilder im gewaltfreien Kampf für Menschenrechte. Mahatma Gandhi ist eines. Oder Martin Luther King. Oder Nelson Mandela. Ohne Frage: auch der Dalai Lama ist ein solches Vorbild. Der legitime, unermüdliche Einsatz für Rechte seines Volkes beeindruckt Menschen aller Kulturkreise und Religionen. Als Christ begrüße ich ausdrücklich diesen Weg des Friedens, der seine Wurzel nicht in einer einzelnen Person, sondern in der tibetischen Kultur hat. Möge dieser Einsatz mit Erfolg gekrönt sein. Ausdrücklich bekunde ich meine klare Solidarität mit dem tibetischen Volk und seinem Recht auf Selbstbestimmung.

Ingrid Hönlinger, MdB (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

Auch am 51. Jahrestag des Tibetischen Volksaufstandes ist die Lage in Tibet angespannt. Menschenrechte gelten universell und sind unteilbar. Ich wünsche mir eine friedliche Lösung der Konflikte und hoffe auf einen konstruktiven Dialog zwischen China und Tibet über kulturelle und religiöse Autonomie. Der Tibet Initiative Deutschland wünsche ich weiterhin viel Mut und Kraft für ihre Arbeit und ihr Engagement.

Eva Jähnigen, MdL Sachsen (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

Menschenrechte sind unteilbar -
Die Sache Tibets verdient mehr Unterstützung in Sachsen und seiner Landeshauptstadt

Seit 14 Jahren erinnert die deutsche Tibetinitiative an die Niederschlagung des tibetischen Volksaufstandes und die Unterdrückung von Tibet durch den chinesischen Staat. Angesichts der wachsenden Wirtschaftsbeziehungen von Sachsen nach China und der sehr aufwendig gefeierten neuen Städtepartnerschaft zwischen der Stadt Hangzhou
und der Landeshauptstadt Dresden ist dieses Thema unverändert aktuell.
Menschenrechte sind nicht teilbar und die staatlich unterdrückte tibetische Kultur bedarf unserer Solidarität in ganz Deutschland.
Es ist sehr gut, dass diese bereits 81 sächsische Städte am 10. März durch Hissen der Tibetflagge vor ihren Rathäusern zeigen - darunter solche Städte wie Leipzig, Freiberg, Plauen, Görlitz und Meißen.
Aber das reicht noch nicht!
Der Ministerpräsident Sachsens und die Dresdner Oberbürgermeisterin müssen bei ihren Kontakten nach China immer wieder auf das Einhalten der Menschenrechte pochen. Peinlich war dabei, dass gerade in der Landeshauptstadt Dresden ein Antrag der GRÜNEN Stadtratsfraktion auf Hissen der Tibetflagge abgelehnt wurde - unter Verweis auf die wachsenden Beziehungen zu China und ihrer wirtschaftlichen Bedeutung.

Nichts gegen Handel und Austausch - aber sie allein sind keine Garantie für Freiheit und Menschenrechte. Dieser Anspruch ist die Wurzel unserer Verfassung - und das muss auch in politischen Kontakten mit anderen Staaten und Regionen deutlich werden.     

Pascal Kober, MdB (FDP)

Was eine Flagge für ein Land bedeutet, das können wir in Deutschland an der eigenen Schwarz-Rot-Goldenen lernen. Diese Farben und ihre Flagge gelten seit den Freiheitskriegen gegen die Fremdherrschaft Napoleons in Deutschland zu Beginn des 19. Jahrhunderts als Symbol der nationalen Einheit unter demokratischen Vorzeichen. Auch in den Zeiten reaktionärer Unterdrückung nach dem Hambacher Fest blieb Schwarz-Rot-Gold Symbol für Demokratie, Menschenrechte und die Einheit Deutschlands.
Ebenso ist die Flagge Tibets Symbol der Selbstbestimmung des tibetanischen Volks und steht damit gleichzeitig gegen die Unterdrückung der Tibeter und die Missachtung der Menschenrechte in Tibet. Nicht ohne Grund ist die Flagge Tibets in der Volksrepublik China verboten. Den Tibetern drohen schon für den bloßen Besitz der Flagge drastische Strafen.
Am 10. März, dem Jahrestag der Niederschlagung des tibetischen Nationalaufstands, wird die tibetische Flagge weltweit an öffentlichen Gebäuden aufgezogen. Dies ist ein Ausdruck des Protestes, der Solidarität und der Unterstützung der Tibeter. Ich danke den Organisatoren von "Flagge zeigen für Tibet" für ihr Engagement. Als freier Demokrat und Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte des Deutschen Bundestages unterstützte ich diesen Protest ausdrücklich, mit dem wir in Deutschland Farbe bekennen für den gewaltlosen und beharrlichen Widerstand der Tibeter.

Tom Koenigs, BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN

Seit nunmehr 51 Jahren kämpfen die Tibeter friedlich gegen die Unterdrückung ihrer Religionsfreiheit und kulturellen Identität und für die Einhaltung ihrer bürgerlichen und politischen Rechte. Hierbei geht es nicht um die Abspaltung Tibets von China, sondern um die uneingeschränkte Einhaltung und Umsetzung der Menschenrechte, wie sie in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sowie in regionalen und internationalen Menschenrechtsabkommen festgeschrieben sind.
Menschenrechte sind universell und unteilbar. Sie beruhen daher nicht auf moralischen oder kulturellen Wertvorstellungen, sondern sind weltweit anerkannte Rechtsnormen. Der Glaubens-, Gewissens- und Religionsfreiheit kommt neben den anderen Grundrechten eine herausragende Rolle zu, da diese eine der wichtigsten Fundamente einer demokratischen und pluralistischen Gesellschaft sind. Es ist daher von herausragender Bedeutung, die Tibeter in ihrem friedlichen Kampf für die Einhaltung ihrer Religionsfreiheit sowie ihrer bürgerlichen und politischen Rechte zu unterstützen."

Sibylle Pfeiffer, MdB (CDU/CSU)

Das tibetische Volk wird seit über einem halben Jahrhundert in seiner kulturellen, religiösen und sprachlichen Selbstbestimmung unterdrückt. Dieses Unrecht wird nicht widerspruchslos hingenommen - gerade am 51. Jahrestag des tibetischen Volksaufstands müssen wir  gegenüber den chinesischen Unterdrückern Flagge zeigen. Das sind wir dem tibetischem Volk, unseren eigenen moralischen Ansprüchen, aber auch der Glaubwürdigkeit für unser Eintreten für Menschenrechte schuldig!

Matthias Rink, stellv. Vorsitzender Fraktion FDP und unabhängige Bürger im Gemeinderat Wilnsdorf i. Siegerland

Sich auf kommunaler Ebene für die Rechte Tibets zu engagieren heißt für mich, deutlich zu machen, wie wichtig das Selbstbestimmungsrecht der Völker, die Unteilbarkeit der Menschenrechte und Meinungsfreiheit für jeden einzelnen sind. Die Tibeter und der Dalai Lama haben durch ihr jahrzehntelanges Eintreten für Eigenständigkeit und Gewaltlosigkeit vielen anderen ein Beispiel gegeben – ein Beispiel für Aufrichtigkeit, Glaubwürdigkeit und Standhaftigkeit gegen einen übermächtigen Gegner. Dies verlangt jedem unvoreingenommenen Beobachter Respekt und Hochachtung ab. Insofern ist die Flaggen-Aktion mehr als nur reine Symbolik. Sie ruft den Bürgern vor Ort ins Bewusstsein, welchen Wert die in den Jahrzehnten seit dem 2. Weltkrieg errungene Freiheit und Einheit unseres Vaterlandes haben und dass dies alles nicht selbstverständlich ist. Sie zeigt uns, dass es sich lohnt, auch langfristig für demokratische Ziele einzutreten.
Ich wünsche der Flaggenaktion weiterhin viel Erfolg und hoffe sehr, dass meine Gemeinde, deren Ratsmehrheit sich bislang für „nicht zuständig“ erklärte, im kommenden Jahr ebenfalls dabei ist.

Dr. Peter Röhlinger, MdB (FDP)

Als neu gewähltes Mitglied des Bundestages und als Vorstandsmitglied der FNSt unterstütze ich die Bemühungen des Dalai Lama um kulturelle Eigenständigkeit und Einhaltung der Menschenrechte in Tibet.

Marina Schuster, MdB (FDP)

Die Flagge Tibets ist in der Volksrepublik China verboten, gilt sie doch als Symbol eines unabhängigen Tibets. Wir fordern, die religiöse und kulturelle Autonomie der Tibeter in der Autonomen Region Tibet und den anderen von Tibetern bewohnten Gebieten so anzuerkennen und vollständig umzusetzen, wie es in der chinesischen Verfassung festgelegt ist. Vergessen wir aber auch nicht an all den anderen Tagen des Jahres, jeden Jahres, dass die Situation in Tibet dauerhaft verbessert werden muss. Hier gilt es einen zielgerichteten Dialog der Volkrepublik China mit den Vertretern des Dalai Lama mit Nachdruck einzufordern. Es geht um den Schutz einer Minderheit mit eigener Sprache, Kultur und Religion. Dieses Anliegen unterstütze ich ausdrücklich.

Arnold Vaatz, MdB (CDU/CSU)

Eine traumatische Grunderfahrung in meinem Leben war der bis zum Jahr 1989 andauernde Entzug des Rechtes auf Selbstbestimmung für die Bürger der DDR, zu denen ich zählte. Nachdem wir uns dieses Recht zurückerkämpft hatten, nahm ich mir fest vor, jeden Menschen auf der Welt, der – wie   einstmals wir für das unsere  – nun für sich und sein Volk um dieses Recht kämpft, mit allen meinen  Kräften zu unterstützen. Daher unterstütze ich die Aktion „Eine Flagge für Tibet“, die ich als einen Teil dieses Ringens betrachte.
Ich tue dies umso lieber, als ich aus den beeindruckenden Auftritten des Dalai Lama vor der Weltöffentlichkeit entnehme, daß das tibetische Volk damit keine Sezessionsabsicht verbindet und aus einer tiefen Friedensliebe handelt.
Darüber hinaus möchte ich die deutsche Außenpolitik ermutigen, auch künftig jedem Anschein entgegenzutreten, sie ließe sich – von welchem unserer hochgeschätzten internationalen Partner auch immer – vorschreiben, mit wem sie Kontakte pflegen dürfe und mit wem nicht.

Rüdiger Veit, MdB (SPD)

Flaggezeigen für Tibet bedeutet mehr, als sich einmal im Jahr mit einem prominenten Symbol zu schmücken. Weltweit genießt der Dalai Lama zu Recht als oberster Repräsentant des tibetischen Volkes ein hohes Ansehen für sein Engagement im gewaltlosen Widerstand.
In meiner langjährigen Arbeit - früher als Landrat und heute als sozialdemokratischer Bundestagsabgeordneter - setzte und setze ich mich immer für die Rechte und für eine Verbesserung der Lebenssituation von Menschen in Not ein. Darin sehe ich einen entscheidenden Grundantrieb meiner Arbeit als Politiker: sich für die Menschen einzusetzen, deren Stimme im großen Konzert der Öffentlichkeit nicht oder viel zu schwach zu hören ist. Und daher unterstütze ich auch gerne die Aktion "Eine Flagge für Tibet", um das Recht des tibetischen Volkes auf Bewahrung ihrer Kultur und ihrer nationalen Identität zu unterstützen.

2010 - Europa

Thomas Mann, MdEP (EVP/CDU)

Hunderte Europaabgeordnete zeigen im Plenarsaal Flagge für Tibet

[...] Der Organisator der heutigen Flaggen-Aktion, der Präsident der Tibet-Intergruppe des EP, der hessische CDU-Europaabgeordnete Thomas Mann, kommentierte: "Der 10. März ist ein Tag der Trauer. Er ist aber auch ein Tag der Solidarität und des Widerstandes gegen verordnetes Schweigen, gegen die Verletzung der Menschenrechte, gegen die Unterdrückung der kulturellen und religiösen Identität. Weltweit werden heute tibetische Flaggen vor offiziellen Gebäuden gehisst. Jährlich beteiligen sich Tausende Städte und Gemeinden in der EU daran. Heute haben die Europaabgeordneten ein starkes Zeichen unserer Solidarität mit dem tibetischen Volk gesetzt!".

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier (PDF-Download).

Csaba SÓGOR, MdEP (Europäische Volkspartei/Christdemokraten, Rumänien)

Am 10. März 1959 hat das tibetische Volk mit revolutionärem Mut seine Führung verteidigt, doch das chinesische kommunistische Regime hat den anfänglichen Enthusiasmus unbarmherzig unterdrückt. Die so genannte "friedliche Befreiung" Tibets hat  viele tausende Opfer unter der zivilen Bevölkerung gefordert. Der Dalai Lama, der gezwungen war zu emigrieren, hat seit einem halben Jahrhundert  nicht aufgehört, dagegen zu protestieren, doch in Tibet selbst darf man dieses Tages nicht frei gedenken.
Im Osten Europas, wo ich herkomme, sind solche Geschichten wohl bekannt. Auch wenn  wir diese Praktiken eines kommunististischen Systems wohl bereits hinter uns gelassen haben, bin ich überzeugt, daß wir eines nicht aus den Augen verlieren dürfen: Es gibt in der Geschichte einer jeden Nation Ereignisse, an die man die Erinnerung nicht verdrängen oder verbieten darf. Da ich selbst zu einer nationalen Minderheit gehöre, kann ich die Situation des tibetischen Volkes nachempfinden und unterstütze seine friedlichen Bemühungen, die Selbstbestimmung zu erlangen.
Es erfüllt mich überdies auch mit Freude, dass man hoffen kann, endlich die tibetischen Wanderwege des großen Asienforschers Sandor Körösi Csoma auch geographisch nachzuweisen, da er doch ein bedeutendes Bindeglied zwischen der ungarischen und der tibetischen Kultur  verkörpert.

Originaltext:
1959. március 10.-én a tibeti nép forradalmi hangulatban védte meg vezetőjét, ám kezdeti lelkesedésüket könyörtelenül megtörte a kínai kommunista rezsim „békés felszabadítása”, mely több ezer polgári áldozatot követelt.  Az emigrációba kényszerült dalai láma azóta folytatja félévszázados békés tiltakozását, Tibetben pedig azóta sem emlékezhetnek szabadon e napra. Kelet-Európában, ahonnan én jövök, ismerős a történet. Bár itt már úgy tűnik leszámoltunk a kommunista rendszerek hasonló gyakorlatával, azt gondolom, a tanulságokról nem szabad elfeledkeznünk: mindegyik nép történelmében vannak olyan események, amelyekre nem szabad és nem lehet megtiltani az emlékezést. Egy nemzeti kisebbségi közösség képviselőjeként átérzem a tibeti nép helyzetét és támogatom békés erőfeszítéseit az önrendelkezés felé vezető úton. Külön öröm számomra, hogy a közeljövőben remélhetőleg megvalósul a tibeti és a magyar kultúra közti kapocs megtestesítőjének, a nagy magyar Ázsiakutató Kőrösi Csoma Sándor vándorútjának feltérképezése.

2009

Roland Koch, Ministerpräsident des Landes Hessen (CDU)

Viele Menschen überall in der Welt beobachten die Entwicklung in Tibet mit großer Sorge und gleichzeitig mit großer Sympathie für die Menschen, die dort leben. Die Tibeter haben über Jahrhunderte hinweg ihre Kultur und ihre Religion entwickelt und beeindruckende Werke geschaffen. Ihr geistliches Oberhaupt, der Dalai Lama, der sich für die Menschen in seiner Heimat und ihre Kultur engagiert, genießt weltweit großes Ansehen. Er beeindruckt durch seinen Einsatz für den Frieden, seine Behutsamkeit im Handeln und seine gelassene Standhaftigkeit. Demokraten überall in der Welt unterstützen ihn bei seiner Forderung nach freier Religionsausübung als unveräußerlichem Menschenrecht und nach kultureller Identität für das tibetische Volk. Ich freue mich, dass die Solidarität mit Tibet in diesen Tagen auch in Hessen und in ganz Deutschland zum Ausdruck kommt. Grußwort als Download

Dr. Stephan Eisel, MdB (CDU/CSU)

Flagge zeigen: Solidarität mit den Tibetern
Seit 1949 werden die Tibeter vom kommunistischen Regime  in der Volksrepublik China unterdrückt. Seither herrschen in Tibet Willkür, Folter, politische und kulturelle Unterdrückung. Über 1,2 Millionen Tibeter verloren infolge der chinesischen Militärherrschaft ihr Leben Die chinesischen Machthaber zerstörten durch rücksichtslose Zwangskollektivierung die traditionelle Lebensgrundlage der Bauern und Nomaden. Sie vernichteten über 6000 Tempel, historische Bauten und Klöster, die die Zentren der tibetischen Kultur, Religion und Geschichte darstellten.
Am 10. März 1959 kam es in Tibet zum Volksaufstand, der von der chinesischen Armee blutig niedergeschlagen wird. Dem Dalai Lama gelang es, noch rechtzeitig ins indische Exil zu fliehen. Er hat den Friedensnobelpreis für sein gewaltfreies Eintreten für die Menschenrechte erhalten.
Mit dem Hissen der Tibetflagge zum 50. Jahrestag dieses Volksaufstandes setzen wir ein klares Zeichen gegen das drastischen Vorgehen des chinesischen Regimes gegen das tibetische Volk und dessen Streben nach religiöser Freiheit, kultureller Autonomie und Selbstbestimmung.
In Deutschland feiern wir in diesem Jahr den 60. Geburtstag unseres Grundgesetzes, das im Artikel 1 als Lehre aus der deutschen Geschichte die Unteilbarkeit der Menschenrechte unterstreicht. Als Bundestagsabgeordneter der Geburtstadt des Grundgesetzes sehe ich die Bundesstadt Bonn in besonderer Pflicht dafür auch im Blick auf die Unterdrückung des tibetischen Volkes ein klares Zeichen der Solidarität  zu setzen. So hat es auch der Rat der Sadt Bonn beschlossen.  Ich hoffe, dass sich auch in diesem Jahr wieder viele Städte und Gemeinden an der Aktion beteiligen und  Flagge zeigen werden.

2008

Detlef Dzembritzki, MdB (SPD):

Eine Flagge für Tibet wird Dank Ihrer Tibet Initiative am 10. März 2008 in vielen Städten unseres Landes und anderer Länder wehen.
Jede Flagge ist ein Signal für das Recht der Tibeter auf kulturelle und religiöse Vielfalt. Die Verantwortlichen der Volksrepublik China sollten die kulturelle Vielfalt in ihrem Land als Chance und nicht als Bedrohung empfinden. In Europa, insbesondere in der Europäischen Union sind wir auf diese Vielfalt stolz und pflegen sie.
Ich hoffe sehr, dass es möglichst bald zu konstruktiven Gesprächen zwischen der chinesischen Führung und dem Dalai Lama kommt, um mehr Rechte und Autonomie für die Menschen in Tibet zu erreichen.
Herzlichen Dank für Ihr Engagement.

Maria Eichhorn, MdB (CDU-CSU):

Die tibetische Flagge, die am 10. März in vielen Städten unseres Landes und anderer Länder wehen wird, ist ein Signal für das Recht der Tibeter auf kulturelle und religiöse Vielfalt. Die VR China muss immer wieder darauf hingewiesen werden, dass die Besetzung Tibets und die Verletzung der Menschenrechte nicht akzeptiert wird. Wirtschaftliche Interessen dürfen nicht das Non plus Ultra in den Beziehungen zu China sein. Ich hoffe sehr, dass es möglichst bald zu konstruktiven Gesprächen zwischen der chinesischen Führung und dem Dalai Lama kommt, um mehr Rechte und Autonomie für die Menschen in Tibet zu erreichen."

Hans-Josef Fell, MdB (Grüne):

Zum 10. tibetanischen Nationalfeiertag wird die Bedeutung der Tibet Initiative Deutschland e.V. wieder ins Bewußtsein gerückt. Ich danke allen Aktiven der Tibet Initiative für Ihren jahrelangen Einsatz für Menschenrechte, Erhalt der Kultur und Verbesserung der Lebensbedingungen des tibetanischen Volkes. Gerade im Jahr der Pekinger Olympischen Spiele wird deutlich, dass es weiterhin keine zufriedenstellende Menschenrechtslage in Tibet gibt. Das tibetanische Volk braucht deshalb auch in Zukunft internationale Unterstützung und Solidarität. Dafür wünsche ich der Tibet Initiative Deutschland viel Kraft.

Monika Griefahn, MdB (SPD):

Am 10. März soll sich die ganze Welt und darin auch wir in Europa, in Deutschland an den großen Volksaufstand des tibetischen Volkes erinnern. Doch Erinnern allein reicht nicht. Wir müssen auch Flagge zeigen. Als Teil einer internationalen Gemeinschaft müssen wir gerade im Vorfeld der Olympischen Spiele in Peking deutlich machen, dass die Menschenrechte, die Freiheit für Kultur und Religion unverhandelbare Rechte sind, die für alle Menschen gelten, auch für Tibeter. Aus diesem Grund wünsche ich der Aktion "Eine Flagge für Tibet" viel Erfolg und dem internationalen Fahnenmeer am 10. März eine nachhaltige Wirkung.

Ingbert Liebing, MdB (CDU):

Gern unterstütze ich die Aktion "Eine Flagge für Tibet". Auch auf meiner Heimatinsel Sylt werden viele Bürgermeister die tibetische Flagge am Flaggenmast anbringen und so ihren Protest gegen die Lage in Tibet ausdrücken. Zum 10. März wird nicht nur dort die Tibetflagge zum Zeichen der weltweiten Unterstützung der Tibeter bei ihrem Weg zur Wiedererlangung ihrer Selbstbestimmung auf gewaltlosem Wege gehisst. In ganz Deutschland beteiligen sich über 900 Bürgermeister und Landräte an der Aktion. Vor meiner Wahl in den Deutschen Bundestag habe ich mich als Bürgermeister der Gemeinde Sylt-Ost ebenfalls an dieser Aktion beteiligt und so Solidarität mit Tibet gezeigt. Diese Aktion ist ein wichtiges Signal, denn die Volksrepublik China muss immer wieder ermahnt werden, dass die Besetzung Tibets ein Unrecht ist. Unsere Aufgabe als Parlamentarier in einem demokratischen Staat ist es, hierauf hinzuweisen und diesem Unrecht entgegen zu wirken.

Markus Löning, MdB (FDP):

er gewaltlose und beharrliche Widerstand des tibetischen Volkes gegen die langjährige chinesische Besetzung ist bewundernswert und verdient breite Unterstützung. Leider werden die Anstrengungen der Tibeter trotz andauernder Menschenrechtsverletzungen seitens der chinesischen Regierung in den Medien kaum mehr wahrgenommen. Dabei blockiert die chinesische Führung den Dialog mit der tibetischen Führung und agiert weiterhin repressiv gegenüber dem tibetischen Volk. So werden die Tibeter an der Verwendung ihrer Sprache und der Ausübung ihrer Religion gehindert. Erschreckend sind Berichte über Umerziehungslager und patriotische Erziehungskampagnen, die darauf zielen, den Dalai Lama und die tibetischen Anstrengungen nach Autonomie zu verunglimpfen. Die Meinungs- und Versammlungsfreiheit in Tibet wird massiv eingeschränkt. Wer sich öffentlich gegen die Unterdrückung äußert, läuft Gefahr ins Gefängnis zu kommen. Die Gerichtsverfahren entsprechen in keiner Weise rechtsstaatlichen Standards: den Angeklagten wir der Rechtsbeistand verweigert, Verhaftungen erfolgen willkürlich. Unwürdige Behandlung und Folter sind in tibetischen Gefängnissen insbesondere gegenüber politischen Gefangenen verbreitete Praxis. Demokratie, Freiheit, Rechtstaatlichkeit und die Achtung der Menschenrechte sind die Grundpfeiler einer friedlichen und stabilen Gesellschaft. Die erneute Verschlechterung der Menschenrechtslage in Tibet seit dem Herbst 2007 erfordert ein klares Signal gegen die Unterdrückung des tibetischen Volkes und seiner Kultur. Das jährliche Hissen der tibetischen Flagge am 10. März ist ein wichtiges Zeichen unserer Solidarität mit dem tibetischen Volk bei seinem Streben nach Freiheit und Selbstbestimmung, das ich gerne unterstütze.

Burkhardt Müller-Sönksen, MdB (FDP):

Auch Tibet sollte bei den Olympischen Spielen in Peking die Chance auf eine Goldmedaille erhalten.

Cornelia Pieper, MdB (FDP):

Ich freue mich außerordentlich über die große nationale und internationale Unterstützung zur Aktion „Eine Flagge für Tibet“ anlässlich des tibetischen Nationalfeiertages. Ich versichere Ihnen ausdrücklich meine Anerkennung und Solidarität für dieses Projekt und Ihre beständige, wichtige Arbeit in dieser sensiblen Frage. Gerade wegen dieser Sensibilität ist Ihre Arbeit ein wertvolles Zeichen für die Menschenrechte- für Tibet, aber auch für alle Menschen auf der Welt. Weit über alle Parteigrenzen und Weltanschauungen hinaus, sind wir aufgerufen, im wahrsten Sinne „Flagge zu zeigen“ und die Tibeter im gewaltfreien Kampf für ihre Kultur, Religion und nationale Identität, zu unterstützen. Ich wünsche der Aktion am 10. März gutes Gelingen und rufe alle Städte und Kommunen auf, sich daran zu beteiligen. Nur so kann es Gelingen, sich entsprechend Gehör zu verschaffen. Vielleicht können wir dann im nächsten schon über 1000 „Flaggen für Tibet“ in Deutschland sehen.


Dr. Ole Schröder, MdB (CDU):

Gerne unterstütze ich die Aktion 'Eine Flagge für Tibet’. In einem persönlichen Gespräch mit dem Dalai Lama konnte ich mich direkt über die Lage in Tibet und den gewaltlosen Widerstand gegen dessen Besetzung informieren. Protestaktionen wie das Hissen der tibetischen Flagge dienen als Ermahnung, dass wir die Lage in Tibet so nicht hinnehmen können. Die VR China muss immer wieder darauf hingewiesen werden, dass die Besetzung Tibets und die Verletzung der Menschenrechte nicht akzeptiert wird. Hierzu sollten die Parlamente der demokratischen Staaten und ihre Menschenrechtsausschüsse immer wieder auf die besondere Bedeutung Tibets hinweisen.

Erika Steinbach, MdB (CDU):

Als Sprecherin der Menschenrechte und Humanitären Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion begrüße ich die Aktion "Eine Flagge für Tibet" ausdrücklich. Ich freue mich, dass auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Städte, Gemeinden und Landkreise der Bitte gefolgt sind, die Tibet-Flagge zu hissen. Wie dringend solch ein Zeichen der Solidarität benötigt wird, zeigen die Repressionen gegen das tibetische Volk. Beschneidungen der Religions- und Meinungsfreiheit, willkürliche Inhaftierungen und Gewalt gegenüber tibetischen Flüchtlingen sind nur einige Beispiele für Missstände von erschreckendem Ausmaß. Die chinesische Besiedlungspolitik zielt darauf ab, die tibetische Kultur Stück für Stück auszutilgen. Als Unions_Fraktion bekennen wir uns zu einer wertegebundenen Außenpolitik, die auch unbequeme menschenrechtsfragen offen und ehrlich anspricht. Das Treffen von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel mit dem Dalai Lama war Ausdruck eines solchen Politikverständnisses. Die Welt schaut auf Tibet - auch und gerade im Jahr der Olympischen Spiele in China, dem Unterdrückerland. Mögen die tibetischen Flaggen, die am 10. März über Europa hinaus wehen werden, dem chinesischen Regime Mahnung und Denkanstoß zugleich sein.

Karl-Georg Wellmann, MdB (CDU/CSU):

Die einzigartige Kultur Tibets muss als kulturelles Erbe der Menschheit erhalten werden. Daher unterstütze ich den Friedensplan des Dalai Lama, um eine friedliche Beilegung des Konfliktes zwischen der VR China und Tibet zu ermöglichen. China darf sich nicht länger verschließen. Der Beginn ernsthafter Verhandlungen über den künftigen Status Tibets wäre ein positives Signal für die Weltgemeinschaft. Bundeskanzlerin Merkel hat bereits ein deutliches Zeichen der Solidarität mit Tibet gesetzt, indem sie den Dalai Lama während seines letzten Deutschlandbesuchs empfangen hat.

Karoline Linnert, Finanzsenatorin der Freien Hansestadt Bremen (Grüne):

Ich unterstütze den gewaltfreien Protest des Dalai Lamas. Das tibetische Volk hat ein Recht auf kulturelle und religiöse Selbstbestimmung.

Mag. Othmar Karas, MdEP ( EVP-ED, Österreich):

Das Europäische Parlament setzt sich seit vielen Jahren entschlossen und erfolgreich dafür ein, die Situation in Tibet im Brennpunkt der europäischen und internationalen Politik zu halten. Ein konstruktiver Dialog Chinas mit dem Dalai Lama sowie einen Stop der fortdauernden Verletzung der Menschenrechte der Tibeter ist dringend notwendig. Ich konnte bereits mehrfach mit dem Dalai Lama persönlich zusammentreffen und teile und unterstütze seinen Kurs der gewaltfreien Politik zur Lösung der Tibetfrage. Seine Arbeit und seine persönliche Einstellung sind ein hervorragendes Beispiel für einen engagierten und friedvollen Einsatz zugunsten der Sache Tibets. Für mich und für das Europäische Parlament sind die Achtung der Menschenrechte in Tibet in keinem Fall verhandelbar. Das sind wir uns und unseren Grundwerten schuldig.

Piia-Noora Kauppi, MdEP (EPP-ED, Finnland):

 I am proud to support the Tibet Initiative with their ongoing stride to preserve the culture and national identity of the Tibetan people through celebrating the Tibetan national holiday on 10 March. I believe "A Flag for Tibet" campaign is a remarkable way for any government institution to get involved and to show their support for the country of Tibet. These governments and public institutions acknowledge the truth about the hardships Tibetans endure from the People's Republic of China on a daily basis, and identifying this struggle is the first step in the true self-determination of the country of Tibet.


Sepp Kusstatscher, MdEP, (Freie Europäische Allianz, Italien):

Tibet, das Dach der Welt, ist ein besonderer Schatz, der nur durch kulturelle Freiheit bewahrt werden kann. Der gewaltlose Widerstand der Tibeter gegen die chinesische Besatzung verdient unseren größten Respekt. Ich hisse die Flagge heute als Symbol dafür, dass Tibet auch in Europa nicht vergessen werden darf.

Eva Lichtenberger, MdEP (Die Grünen - Die Grüne Alternative, Österreich):

Heuer, im Jahr 2008, ist der Tibet-Tag und das Aufzeigen der Situation in Tibet wichtiger als je zuvor. China versucht derzeit im Vorfeld der Olympischen Spiele in Beijing das Bild einer modernen, aufstrebenden Weltmacht zu zeichnen. Wenn europäische Staaten die Unterdrückung der Tibetischen Kultur anprangern, protestiert die chinesische Führung lauthals unter Verweis auf das Prinzip der Nichteinmischung. Aber die Situation in Tibet ist eines modernen Staates unwürdig und das muss aufgezeigt werden. Die Einhaltung der Menschenrechte und die aktive Bewahrung der tibetischen Kultur müssen im Zentrum der Politik stehen und diese Haltung muss auch in der Politik der EU Niederschlag finden!

Aloyzas Sakalas, MdEP, Litauen (Sozialdemokratische Fraktion im Europäischen Parlament):

Als Mitglied des Europäischen Parlaments halte ich die Achtung der kulturellen Vielfalt für einen der wichtigsten Werte. Jeder Mensch hat das Recht, seine kulturelle Identität zu bewahren und zu pflegen. Ich fordere für die Tibeter die Freiheit, ihr historisches und kulturelles Erbe zu bewahren, denn dieses Erbe ist ein unabdingbarer Teil des Kulturerbes der gesamten Menschheit. Der Tibet Initiative wünsche ich die erforderliche Stärke und Ausdauer, um das Bewusstsein für die kulturelle Unterdrückung Tibets zu schärfen und die Kampagne für einen friedvollen Weg zu politischer Autonomie für das tibetische Volk fortzuführen.

As a Member of the European Parliament I consider the respect for cultural diversity to be one of the most important values. Every human being has the right to preserve und uphold his cultural identity. I claim for Tibetans the freedom to preserve their historical and cultural heritage which is an inalienable part of humanity's heritage. I wish the Tibet Initiative the necessary strength and perseverance to continue raising awareness against Tibet's cultural oppression and campaigning for a peaceful way to political autonomy for the Tibetan people.

Dr. Helga Trüpel, MdEP, Deutschland (Grüne):

Als Mitglied der China-Delegation des Europäischen Parlaments sind mir die Menschenrechtsverletzungen des chinesischen Regimes in Tibet und anderswo nur zu gut bekannt. Ich unterstütze die Forderungen des Dalai Lama nach Selbstverwaltung und kultureller Autonomie für Tibet, und ich begrüße die Entscheidung meiner Parteifreundin in Bremen, Finanzsenatorin Karoline Linnert, am 10. März die Tibetflagge über ihrer Dienststelle zu hissen.

Weitere Unterstützer

Claude B. Levenson, Schriftstellerin:

Hisser le drapeau tibétain, c'est manifester sa solidarité avec un peuple menacé dans son altérité et sa survie chez lui; exprimer le respect de son droit fondamental à l'autodétermination; rejeter une neutralité à géométrie variable selon les latitudes; désobéir à la loi du marché en privilégiant la fidélité aux principes ethiques. Lever les couleurs tibétaines, c'est résister à l'oubli, soutenir l'espoir de ceux qui son bâillonnés sur leur propre terre; c'est aussi défendre notre liberté d'expression, c'est faire savoir que jamais la dictature n'éteint la flamme de la liberté.

Wolfgang Windhausen, Schriftsteller:

Als Mitglied des Deutschschweizer P.E.N. und Mitarbeiter des Writers in Prison Committee des Deutschen P.E.N. unterstütze ich die Initiativen S.H. des Dalai Lama. Durch die Betreuung inhaftierter tibetischer Schriftstellerkollegen erfahre ich sehr viel von den Menschenrechtsverletzungen durch die chinesischen Besatzer. Bei einem Tibetaufenthalt konnte ich dieses auch selbst hautnah miterleben. Auch und gerade im Jahr der Olympischen Spiele in Beijing halte ich die Flaggenaktion der Tibet Initiative Deutschland für ein sehr wichtiges Zeichen unserer Solidarität mit dem unterdrückten tibetischen Volk! Meine Anerkennung gilt den Bürgermeistern und Landräten, die bereit sind, für diese gerechte Sache Flagge zu zeigen.

Quelle: http://tibetflagge.tibet-initiative.de/unterstuetzung/politiker_stimmen/